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  • christophdobler

Positive Kommunikation in Schulen

Aktualisiert: 8. Jan.

Positive Kommunikation wirkt - auch in Schulen




Lehrpersonen und Schulleiter:innen sind oft mit sehr herausfordernden Kommunikationssituationen konfrontiert.


Da sind die Eltern, die sich weigern, ihr Kind vom Schulpsychologischen Dienst abklären zu lassen. Oder die Mutter, die nicht anerkennt, dass ihr Sohn Opfer von Mobbingsituationen ist.


Eine gelungene Kommunikation durch Lehrpersonen und/oder Schulleiter*innen ist dann oft ein Game-Changer. Aber ist "gute" Kommunikation lernbar? Und helfen uns in derartigen Situationen die gängigen Kommunikationsmodelle, wie wir sie alle kennen?


Positive Kommunikation in Schulen - das andere Kommunikationstraining

Kommunikation ist lernbar. Auch eine positive Kommunikation in schwierigen Situationen. Mögen Sie Kommunikationstraining mit klassischen Rollenspielen? Wir nicht. Deshalb haben wir eine andere Art des Kommunikationstrainings entwickelt (in Zusammenarbeit mit www.mindboxPlus.ch und dem Schauspieler Christoph Lanz)





Positive Kommunikation orientiert sich an den Bedürfnissen des Gegenübers

Positive Kommunikation, hat nicht immer nur positive Inhalte. Vielmehr geht es bei positiver Kommunikation um die Haltung und das Menschenbild. Alle Menschen haben die gleichen Grundbedürfnisse. Klaus Grawe definierte vier menschliche Grundbedürfnisse, die alle Menschen haben.


Unabhängig ihrer Herkunft, ihres Geschlechts etc. Wir allen haben die Bedürfnisse nach Bindung, nach Autonomie und Kontrolle, nach Selbstwertschutz und Selbstwertsteigerung und nach Lustgewinn. Diese wissenschaftliche Erkenntnis lässt sich in Kommunikationssituationen hervorragend nutzen.


Beispiel für eine positive Kommunikationssituation

Laura ist 7 Jahre alt. Die Lehrpersonen und die schulische Heilpädagogin beobachten seit einiger Zeit auffällige Reaktionen von Laura. Laura zeigt beispielsweise auffällig selten Blickkontakt, sie kann schlecht mit vielen Reizen umgehen und es fällt ihr schwer, emotionale Bindungen mit anderen einzugehen.


Für die Lehrpersonen ist die Situation mit Laura schwierig und herausfordernd. Die Klassenlehrerin sucht das Gespräch mit Lauras Mutter und schlägt eine Abklärung beim schulpsychologischen Dienst vor. Die Mutter wehrt sich dagegen und ist nicht einsichtig.


Betrachtet man diese Kommunikationssituation aus der Perspektive der Grundbedürfnisse, könnten mehrere Grundbedürfnisse der Mutter bedroht oder verletzt sein. Beispielsweise das Grundbedürfnis nach Selbstwertschutz: Würde Laura eine Diagnosen erhalten - beispielsweise eine Autismus-Spektrum-Störung, könnte die Mutter in ihrem Selbstwert bedroht sein.


Vielleicht hat sie auch Angst davor, dass die Bindung/Beziehung zu ihrem Kind darunter leiden könnte. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob die Befürchtungen der Mutter real und nachvollziehbar sind. Sie weigert sich, wird im Gespräch laut und verhindert eine Abklärung ihrer Tochter. Damit versucht sie, ihre Grundbedürfnisse zu schützen. Die Klassenlehrerin wird im Gespräch anders reagieren, wenn sie sich der Grundbedürfnisse der Mutter bewusst ist. Sie begegnet ihr "Auf Augenhöhe" und kann bereits in diesem Erstgespräch adäquat auf die Reaktion der Mutter reagieren.



Und so lässt sich positive Kommunikation trainieren. Übungen und Beispiele an der konkreten Praxis.


In unseren Kommunikationstrainings mit Lehrpersonen und Schulleiter:innen gibt es keine Rollenspiele und keine Fallbeispiele. Wir arbeiten mit Ihren ganz konkreten Praxisbeispielen, die sie uns im Vorfeld zukommen lassen. Dabei haben Sie folgenden Vorteile:


  • Training von Kommunikationssituationen mit einem professionellen Schauspieler (Christoph Lanz)

  • Ein sicherer Rahmen, in denen Sie genau Ihre Kommunikationsthemen üben und trainieren können

  • Inputs aus der Positiven Psychologie und der Positiven Kommunikation

  • Die menschlichen Grundbedürfnisse als Basis der Kommunikation


Buchen Sie jetzt das Training "positive Kommunikation" für Ihre Schule

Rufen Sie uns an (+41 79 701 24 31) oder senden Sie uns eine E-Mail an christoph.dobler@schul-consulting.ch. Wir nehmen uns gerne Zeit und zeigen Ihnen, wie ein Kommunikationstraining an Ihrer Schule aussehen könnte.

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