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  • christophdobler

Gesund bleiben als Lehrperson. Das kannst du tun.


Mit diesem wissenschaftlich fundierten Konzept kannst du als Lehrer*in selbst etwas für deine Gesundheit tun.


Die Arbeit als Lehrer*in ist mitunter herausfordernd und oft auch belastend. Es gibt unzählige Einflüsse und Stressoren, die sich negativ auf die Gesundheit auswirken können. Hier einige Beispiele:


Grafik, die Stressoren für Lehrpersonen zeigt in einem Blog, der davon spricht wie Lehrpersonen gesund bleiben können

Dieser Blogbeitrag gibt wissenschaftlich fundierte Tipps, wie du als Lehrperson gesund bleiben kannst.




Viele Lehrpersonen berichten von Überforderung im Lehrberuf. Kennst du das auch?


  • Du hast grosse Klassen

  • Deine Schüler*innen haben teilweise anspruchsvollen Förderbedarf

  • Die Erziehungsberechtigen haben grosse Erwartungen an die schulische Laufbahn und damit auch an dich als Lehrer*in

  • Die Erwartungen an dich im Rahmen der Digitalisierung nehmen zu

  • Es gibt Konflikte im Kollegium

  • u.a.m.



In diesem Beitrag lernst du, was du selbst dazu beitragen kannst, um als Lehrperson dir und deiner Gesundheit Gutes zu tun.



Zu sehen ist ein Lehrer, zwischen 28 und 35. Er sitzt an eine Holzwand gelehnt, macht eine Pause und trinkt eine Tasse Kaffee. Er lacht, sieht gesund und ausgeglichen aus. Daneben steht der Titel: "Gesundheit im Lehrberuf: Als Lehrer:in gesund bleiben."




Achte auf deine Gesundheit als Lehrperson

Gesundheit ist für alle Menschen ein wertvolles Gut. Und natürlich gibt es Faktoren, die du nicht selber beeinflussen kannst. Die Herausforderungen im Lehrberuf sind aber einzigartig. Deshalb lohnt es sich darauf zu schauen, wo und wie du direkt selbst Einfluss auf Aspekte deiner Gesundheit nehmen kannst.


Als Lehrperson spielst du eine entscheidende Rolle in der Gesellschaft, indem du jungen Menschen Wissen und Kompetenzen aller Art vermittelst und Kinder und Jugendlich auf Weg ihrer Entwicklung prägst und begleitest.


Wie gut es dir in deinem Beruf geht hat auch einen direkt Einfluss auf die Kinder und Jugendlichen. Die Qualität des Unterrichts und somit auch das Wohlbefinden der Schüler*innen hängen oft direkt mit der Grundverfassung der Lehrpersonen zusammen. Eine gute mentale Verfassung ermöglicht nicht nur eine effektive Unterrichtsgestaltung, sondern beeinflusst auch die anderen Lehrpersonen und das Schulklima positiv.


Aber Achtung: Lehrpersonen sind in ihrem Beruf besonders anfällig, gesundheitliche Probleme wie Stress, Druck, Belastung oder sogar Burnout zu erleben. Denn der Lehrberuf bringt spezifische Belastungen mit sich, die die Gesundheit dieser Berufsgruppe gefährden können.


Dazu gehören beispielsweise eine hohe Arbeitsbelastung, emotionale Anforderungen und oft auch einige umfangreiche administrative Herausforderungen.


zudem sind in einer Klasse Kinder mit den unterschiedlichsten Persönlichkeiten und den unterschiedlichsten Bedürfnissen. Hinzu kommen unterschiedliche Erwartungen von Eltern oder Schulleitung. All das ist schwer zu vereinen. Und wenn es sich dann noch um grosse Klassen handelt, verstärken sich die Anforderungen noch zusätzlich.



Die Entgrenzung der Arbeit: Das Schulzimmer nach Hause nehmen..

Hinzu kommt, dass viele Lehrer*innen ihre Arbeit “mit nach Hause nehmen”. Wie oft denkst du noch am Abend zu Hause über Schüler*innen nach, die in schwierigen Situationen leben? Über solche, die Probleme mit ihrem Verhalten haben, oder über Schüler*innen, die unter viel Stress und Überforderung leiden? Oder über Kinder, die ständig ausgegrenzt werden und solche, die zu Hause mit familiären Problemen zu kämpfen haben?


Der Schlüssel zum Klassenzimmer wird gedreht; die Türe ist geschlossen. Doch oftmals gehen aber die Themen aus dem Schulzimmer und der Schule mit nach Hause. Es ist manchmal gar nicht so leicht, als Lehrer*in die Balance zwischen Berufs- und Arbeitsleben zu finden und sich auch gut abgrenzen zu können.



Langfristiger Stress kann zu Erschöpfung, Burnout und anderen gesundheitlichen Problemen führen. Die Verantwortung für das Wohl der Schüler*innen und der Druck, pädagogische Ziele zu erreichen und alle Schüler*innen individuell zu fördern, machen Unterrichtende besonders anfällig für stressbedingte Erkrankungen. Das macht es gar nicht so leicht, als Lehrperson aktiv etwas für die eigene Gesundheit zu tun.



Konkrete Möglichkeiten, wie du als Lehrperson etwas für deine Gesundheit tun kannst.


Wir wollen hier nicht den Fokus auf körperliche Gesundheit richten. Vielmehr wollen wir dir konkrete und umsetzbare Tipps mitgeben, wie du etwas für deine mentale Gesundheit tun kannst. Bitte beachte dazu unbedingt auch den Hinweise am Ende dieses Artikels.


Die Psychologie hat in den letzten Jahren viele Erkenntnisse darüber gewonnen, welche Faktoren einen direkten Einfluss auf das Wohlbefinden der Menschen haben. Ein einfaches und wissenschaftlich fundiertes Konzept ist das PERMA-Modell des bekannten Psychologen Martin Seligman.


Seligman beschreibt 5 Faktoren, die massgeblich zum Wohlbefinden und zur Gesundheit von Individuen beitragen. Das Konzept ist wissenschaftlich abgesichert und damit evidenzbasiert. Es handelt sich also nicht einfach um eine Meinung, sondern um einen fundierte Ansatz, der in vielen Studien belegt ist.


Und dafür steht das PERMA-Konzept:


P - Positive emotions (positive Emotionen)

E - Engagement (Engagement)

R - Relationships (Beziehungen)

M - Meaning (Sinnerleben)

A - Accomplishment (Erfolge, Zielerreichung)



Die PERMA-Elemente im Lehrberuf und ihr Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden


1) P = Positive Emotionen. Das ist trainierbar!

Ein junger Mann, zwischen 35 und 40. Sitzt an einem Holztisch in der Natur, macht eine Pause und trinkt eine Tasse Kaffee. Er sieht zufrieden und ausgeglichen aus. Er lächelt leicht.

Studien zeigen, dass das tägliche Erleben von positiven Emotionen zu mehr persönlichen Ressourcen führt. Wer mehr positive Emotionen erlebt, steigert seine Achtsamkeit, das Erleben einer Sinnhaftigkeit im eigenen Leben, die soziale Unterstützung und erlebt weniger Krankheitssymptome (Fredrickson et al., 2008).


Darüber hinaus führen positive Emotionen nicht nur zu mehr personalen Ressourcen, sondern auch zu mehr Lebenszufriedenheit und einem Rückgang depressiver Symptome (Fredrickson, 2008).




So kannst du als Lehrperson mehr Positive Emotionen erleben

  • Unterrichtsformen gezielt wählen: Welche Unterrichtsform bereitet dir als Lehrperson viel Spass? Gibt es ein Spiel oder eine Übung, die du besonders gerne mit deinen Schüler*innen durchführst? Kannst du diese Form mehr integrieren/ in verschiedene Lektionen einbauen?


  • Kleine Rituale einführen: kannst du tägliche oder wöchentliche Rituale schaffen, die bei dir positive Emotionen hervorrufen? Wie zum Beispiel eine kurze Morgenmeditation, einen inspirierenden Ideenaustausch im Lehrpersonenzimmer oder den gemeinsame Kaffee in der Pause?

 

  • Positive Emotionen erleben wir auch, wenn wir uns ehrlich für jemanden mitfreuen. Weisst du, was deine Schüler*innen bewegt? Gibt es Raum und Gelegenheit für sie, dir mitzuteilen, was ihnen wirklich Freude bereitet? Was ihnen heute oder diese Woche besonders viel Spass gemacht hat, oder was sie erreicht haben?


  • Achtsame Dankbarkeit. Ist dir bewusst, welche Lektionen du so richtig gerne unterrichtest? Richtest du während diesen Lektionen gezielt deine Aufmerksamkeit, darauf, dass dir das Unterrichten gerade Spass macht?


Vielleicht hast du beim Lesen bereits selbst gemerkt, dass sich das in eine positive Aufwärtsspirale entwickeln kann: Mehr positive Emotionen führen zu mehr Achtsamkeit, die dich besser herausfinden lässt, was bei dir positive Emotionen auslöst.


Das waren nur einige wenige Beispiele. Das schöne daran: Du kannst lernen, mehr positive Emotionen zu erleben und wirst dann immer mehr das Gute und Gelingende erkennen und wahrnehmen. Erlaubt ist, was dir guttut!


2. Engagement | Rahmenbedingungen für Flow schaffen.


5 Menschen versammeln sich um einen Tisch. Sie bearbeiten gemeinsam Unterlagen. Sie sind engagiert und beteiligen sich aktiv an einem gemeinsamen Prozess.

Von einem hohen Engagement am Arbeitsplatz profitiert nicht nur die Schule als Organisation. Für die Mitarbeitenden selbst (also für dich als Lehrperson) gibt es viele Gründe, das Engagement am Arbeitsplatz hoch zu halten. Und Engagement meint in diesem Zusammenhang nicht das grenzenlose Leisten, sondern so zu arbeiten, dass du deine Stärken, Potenziale und Ressourcen gut nutzen kannst. Dadurch entsteht die Chance, "in den Flow" zu kommen.


So zeigt eine Studie von Shuck et al., (2014), dass Menschen, die sich auf eine positive Art stark am Arbeitsplatz engagieren, ein höheres psychologisches Wohlbefinden zeigen. Darüber hinaus erleben sie mehr persönliche Erfolge (Accomplishments), die, wie wir später sehen werden, wiederum unser Wohlbefinden steigern. 



Und so kannst du als Lehrperson dein Engagement steigern:

Verschiedene, handschriftlich beschriebene, farbige Karten liegen auf einem Holztisch. Im Fokus des Bildes sind 2 Karten. Eine Karte mit dem Begriff "Stärken" und eine Karte mit dem Begriff "Schule".

  • Variation im Unterricht: Experimentiere mit neuen Lehrmethoden, Materialien, Übungen und Formen, um den Unterricht auch für dich interessanter und abwechslungsreicher zu gestalten. Nutze dabei aktiv deine Fähigkeiten und Stärken.


  • À jour bleiben: Kennst du die neuen Entwicklungen und Erkenntnisse in der Pädagogik und Unterrichtsgestaltung? Ein Beispiel dafür ist die Bewegung “perma.teach”, die das Wohlbefinden der Schüler*innen stärkt und damit gleichzeitig deren Potenzial entfaltet.


  • Feedback einholen und geben: Suche konstruktives Feedback von Kolleg*innen und und gib selbst regelmässig positive und konstruktive Rückmeldungen. Was finden andere an deiner Unterrichtsweise gut? Was empfehlen sie dir? Was findest du, machen deine Teamkolleg*innen gut? Wusstest du, dass es auch dir gut tut, wenn du anderen Komplimente machst? Probier's aus!


  •  Austausch mit anderen Lehrpersonen suchen: Tausche dich mit anderen Lehrkräften aus; sei es in der Schule selbst oder über ein anderes Netzwerk. Der Austausch von Erfahrungen kann inspirieren und neue Ideen bringen. Dabei ist es immer wichtig, dass derartige Austausch-Gefässe keine Jammer-Gefässe werden. Denn so, wie wir uns gegenseitig runterziehen können, können wir uns auch gegenseitig positiv anstecken.






3. Relationships (Beziehungen). Ein "Stress - Reduzierer"



Zu sehen sind zwei befreundete Männer. Einer steht, der andere sitzt auf einer Mauer. Sie lachen gemeinsam, haben Spass und scheinen eine positive Beziehung zu haben.

Wusstest du, dass gelingende Beziehungen ein menschliches Grundbedürfnis sind?


Dass es uns besser geht, wenn wir positive, gelingende Beziehungen haben, ist für uns intuitiv nicht überraschend. Dass das aber in Studien belegt werden kann, zeigt, wie gross der Einfluss sozialer Beziehungen auf unser Wohlbefinden tatsächlich ist. 


So zeigt eine Studie beispielsweise, dass ein höheres soziales Kapital am Arbeitsplatz (also ein höherer Wert sozialer Beziehung, weil sie beispielsweise besonders viel Vertrauen, gute Kommunikation etc. beinhalten) einhergeht mit signifikant besserer mentaler Gesundheit. Oder anders gesagt: wenn die positiven Beziehungen am Arbeitsplatz fehlen, ist die Chance psychologischen Stress zu entwickeln, signifikant höher.


So kannst du als Lehrperson positive, gelingende Beziehungen am Arbeitsplatz fördern


  • Regelmässiger Austausch mit Teamkolleg*innen: Sicher ist ein fachlicher und inhaltlicher Austausch wichtig. Allerdings ist es für die Beziehung zueinander fast wichtiger, auch über Privates zu sprechen und sich auch über das berufliche hinaus zu unterhalten.


  • Regelmässige Rituale für Teambonding: Geburtstage feiern, Teamausflüge initiieren etc. Für Teamausflüge bieten sich etwa Dinge wie ein “Escape Room” an, da hier alle gemeinsam an einem Strick ziehen müssen. Aber du hast sicher noch viele andere Ideen, was dem Team und den Beziehungen gut täte. Derartige Unternehmungen kann man auch ausserhalb der von der Schule organisierten Aktivitäten planen und umsetzen. Oder wie wäre es, einfach mal mit ein paar Arbeitskolleginnen zusammen auf das Wochenende anzustossen?


  • Gemeinsame Planungszeiten: Wenn ihr es im Unterrichtsteam schafft, regelmässig gemeinsam zu planen und euch untereinander abzustimmen, kann das auch der Beziehung untereinander einträglich sein.



Beziehungen am Arbeitsplatz können so als Puffer dienen, um mit stressvollen Events während des Arbeitsalltags besser umzugehen.


4. Meaning (Sinn und Zweck)


Zu sehen ist ein Handwerker, der ein Wort an den Himmel malt: "Warum"? Er fragt sich nach dem Sinn.

Wie gut geht es dir, wenn du etwas tun musst, das für dich sinnlos ist? Das haben wir alle schon erlebt.


Kennst du dein "Warum"? Einen Sinn zu sehen, in der Arbeit, die man verrichtet, ist eine wichtige Ressource. Sich mit der eigenen Arbeit identifizieren zu können und sie für wichtig und richtig halten, dient somit dazu, die eigene Gesundheit zu erhalten (Faltermaier, 2018). Sinnempfinden ist also ebenfalls ein Puffer, der uns vor Stress, Druck und Belastung schützt.


Und so kannst du als Lehrperson mehr Sinnerleben in deinen Alltag bringen:


  • Was wäre, wenn du nicht da wärst? Nimm dir einmal ein paar Minuten Zeit und überlege dir (am besten schriftlich), was fehlen würde, wenn du nicht da wärst. Was würden deine Schüler*innen nicht erleben ohne dich? Was würde im Team fehlen, wenn du nicht Teil des Teams wärst? Diese Frage mag dir vielleicht schwierig erscheinen. Aber es lohnt sich, dir dafür Zeit zu nehmen. Tut gut und ist gleichzeitig auch selbstwertsteigernd ;-)


  • Positiver Unterschied: Inwiefern machst du im Leben deiner Schüler*innen einen positiven Unterschied? Weil sie viel von dir lernen können? Weil sie sich im Klassenzimmer sicher fühlen? Weil es Ort ist zum Lachen und Spass haben? Was ist es, das deinen Unterricht ausmacht und sich dadurch vom Unterricht aller anderen Lehrpersonen unterscheidet?

  • Was willst du deinen Schüler*innen mitgeben? Damit ist nicht das fachliche oder irgendwelche Kompetenzen gemeint (obwohl das ja eine zentrale Kernaufgabe ist). Aber: Gibt es etwas, von dem du selbst so überzeugt bist, dass du es vorleben kannst und sich die Schüler*innen auch Jahre später vielleicht noch daran erinnern können? Gibt es einen Wert oder eine Haltung, die dir beispielsweise sehr wichtig ist?


5. Accomplishment (Erfolgserlebnisse)


Zu sehen ist ein Mann, der auf der Dachterrasse eines Hochhauses steht. Er sieht stolz aus, und freut sich zufrieden über einen Erfolg, den er erreicht hat.

Hast du eine Pendenzenliste? Wenn du keine schriftliche Pendenzenliste hast, dann hast du ganz sicher eine im Kopf. Ich sollte noch das, morgen muss ich noch jenes, ich darf den Test nächste Woche nicht vergessen...


Nichts gegen Pendenzenlisten. Aber überlege dir einmal: Auf einer Pendenzenliste steht nur das, was NOCH NICHT erledigt ist oder alles, was NOCH GETAN werden muss. Das hat ja sicher auch gute Seiten (es geht weniger vergessen). Aber leider hat diese Form der Aufgabenplanung oft einen belastenden Charakter der auch mit negativen Emotionen verknüpft ist.


Hier beispielhaft einige Tipps, wie du dein "Erfolgserleben" stärken kannst (und die Pendenzenliste darfst du nebenbei auch noch führen :-))



So kannst du als Lehrperson deine Erfolge sichtbar machen:


  • Erfolge schriftlich festhalten: Stell dir vor, heute ist dein Unterricht besonders gut gelungen. Deine Schüler*innen hatten viel Spass! Oder vielleicht ist dir eine herausfordernde Situation mit einem Kind besonders gut gelungen. Schreib dir das auf. Lege dir ein "Erfolgsbuch" an oder leg Erfolgsnotizen in eine Box. Du kannst diese immer wieder mal anschauen. Das tut gut!


  • Entwicklungsverlauf: Was hast du in deiner Lehrer*innen-Laufbahn schon alles erreicht? Wenn du an deine allerersten Erfahrungen zurückdenkst - wie hast du dich seither konkret entwickelt? Was hast du bisher gelernt? (z. B effizientere Unterrichtsplanung, bessere Integration aller Schüler*innen, abwechslungsreichere Lektionen etc.) Am besten, du nimmst dir für diese Reflexion einen Moment Zeit. Und am besten ist, wenn du diesen "Rückblick" schriftlich machst. Und natürlich darfst du den von Zeit zu Zeit wiederholen.


  • Positiver Wochenrückblick. Wöchentlich kannst du festhalten, was dir diese Woche besonders gut gelungen ist. Hast du ein (Teil-) ziel erreicht?

  • Eine "umgekehrte Pendenzenliste": Schreib' dir einmal einen Tag lang auf, was du alles gemacht hast. Von "aufstehen" über "Geschirrspüler ausräumen" bis zu "Elterngespräch geführt" und am Abend im "Fitness gewesen". Du wirst sehen: Diese Liste ist x-fach länger als deine Pendenzenliste.


Die Wissenschaft weiss: Die Anwendung des PERMA-Modells im Lehrberuf führt nicht nur zu mehr Resilienz und weniger Stress, sondern auch zu einer verbesserten Schlafqualität und insgesamt gesteigertem Wohlbefinden.


Diese Vorteile sind besonders relevant im Lehrberuf, um die langfristige Gesundheit der Lehrpersonen zu gewährleisten und eine positive Lernumgebung zu schaffen.


Versuchst auch du es mit PERMA?


Wichtiger Hinweis: Du kannst viel für deine Gesundheit tun. Bitte wende dich unbedingt an eine medizinisch oder psychologische Fachperson, wenn du gesundheitliche Probleme hast.





Quellen: 

Fredrickson, B. L., Cohn, M. A., Coffey, K. A., Pek, J., & Finkel, S. M. (2008). Open hearts build lives: Positive emotions, induced through loving-kindness meditation, build consequential personal resources. Journal of Personality and Social Psychology, 95(5), 1045–1062. https://doi.org/10.1037/a0013262


Shuck, B., & Reio, T. G. (2014). Employee Engagement and Well-Being: A Moderation Model and Implications for Practice. Journal of Leadership & Organizational Studies, 21(1), 43-58. https://doi.org/10.1177/1548051813494240


Faltermaier, T. (2018). Sinnerleben von Arbeit und Gesundheit bei Frauen und Männern: Implikationen für die Betriebe und das Betriebliche Gesundheitsmanagement. In: Badura, B., Ducki, A., Schröder, H., Klose, J., Meyer, M. (eds) Fehlzeiten-Report 2018. Fehlzeiten-Report, vol 2018. Springer, Berlin, Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-662-57388-4_7


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